AKTUELLES

Zur jüngsten Instruktion der Kongregation für den Klerus

"Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche" vom 29. Juni 2020.

Unsere "Synodalen" der Pastoral- und Gemeindereferent*innen haben eine Stellungnahme veröffentlicht.

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Ferner informiert Marcus Schuck über die Entwicklungen im Synodalforum 4 "Leben in gelingenden Beziehungen".

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Theologisch, konstruktiv, vernetzt

23.7.20

Fachtagung 28./29.10.2020:

Gottesdienst und Macht

Klerikalismus in der Liturgie

Die Deutsche Bischofskonferenz veranstaltet in München eine öffentliche wissenschaftliche Tagung und lädt dazu ein.

Mehr dazu.

25.7.20

Anregende Impulse leiten wir gerne weiter

Da unsere Delegiertentagung abgesagt werden mußte, gibt es aktuell keine Informationen aus dem Berufsverband. Aber es gibt auch wichtigere Impulse in diesen Zeiten.

So verweisen gerne auf eine anregende neue Rubrik auf feinschwarz.net: "Daheim: Die Kolumne".

Zum Beispiel: Hans-Joachim Sander,

Pastoralmacht. Was die Corona-Krise über Staat und Kirche freilegt

Krisen sind außergewöhnliche Zeiten, weil sie Schlaglichter auf Zusammenhänge werfen, die Vergessenes, Verdrängtes und Verschämtes offenbaren. Die Corona-Krise offenbart eine Pastoralmacht, die der Staat hat und derzeit auch stark beansprucht, die allerdings auch die Kirche beansprucht, aber gerade derzeit nicht hat. Zum Artikel

25.3.2020


Unsere "Synodalen" ziehen eine positive Bilanz

Auf der ersten Vollversammlung des Synodalen Wegs war der Berufsverband der Pastoralreferent*innen Deutschlands e.V. mit
vier Delegierten vertreten. Ihre Bilanz:


Theologisch, konstruktiv, vernetzt
Es ist unser Verdienst, dass das Stimmrecht der Frauen stärker ist als geplant.
Zwei Kolleg*innen in die Synodalforen gewählt.

 

Mehr dazu in einem Newsletter und auch auf dem Blog


Mitte Oktober erhielt unser Berufsverband die Bestätigung, dass unser Verband 4 Pastoralreferent*innen für die Vollversammlung des synodalen Weges entsenden möge. ZdK und DBK drücken dabei den Wunsch nach einer Geschlechter- und Generationensensiblen Zusammenstellung der Delegation aus.

Auf der Delegiertenversammlung in Salzburg wählten die Vertreter*innen der Diözesen zwei Männer und zwei Frauen. Dabei ist unsere Vertretung im synodalen Weg sehr ausgewogen: zwei Kolleg*innen in der territorialen und zwei in der kategorialen Seelsorge; ihr Durchschnittsalter ist mit 45 Jahren deutlich jünger als der Altersschnitt der Berufsgruppe (etwa 54 Jahre); auch von der Geographie her bringen sie unterschiedliche Hintergründe mit, kommen sie aus: Berlin/Greifswald, München, Frankfurt am Main und Würzburg.
Die Delegiertenversammlung wählte mit klarem Votum die Kolleg*innen:
Konstantin Bischoff, Esther Göbel, Marcus Schuck und Susanne Schuhmacher-Godemann.
Die Delegiertenversammlung unterstützt ebenfalls den Wunsch des Vorstandes, die BVPR Mitglieder über die Entwicklungen des Synodalen Weges regelmäßig zu informieren.
Bereits jetzt möchten wir auf die Homepage des Synodalen Weges hinweisen, die die aktuellen Textvorlagen veröffentlichen wird.


Georg Köhl schulterte die Entwicklung unserer Berufsgruppe

Im Dezember verstarb unser Ehrenmitglied Georg Köhl.

Im Archiv findet Ihr einen Nachruf.


Ausblick Haus St. Virgil, Salzburg am 4.11.2019

Auf dem rechten Auge blind

An dem Ort – Salzburg -, wo vor 10 Jahren unser Berufsverband gegründet worden ist, führten die österreichischen Kolleg*innen mit uns eine gemeinsame Studientagung durch: „Auf dem rechten Auge blind. Sehhilfen für den Umgang mit den neuen Rechten in der Pastoral.“
Eine kurze Zusammenfassung einiger Kernaussagen:
Frau Dr. Schildbach (Kompetenzzentrum für Demokratie und Menschenwürde in Bayern) unterschied zwischen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, der sich durch vier Merkmale auszeichnet: a) Angebliche Verkörperung des Volkswillens; b) Unterstellung eines homogenen Volkes (definiert durch den Rechtspopulisten selbst); c) Sortierung und Spaltung dieses selbst definierten Volkes; d) Anti-Establishment-Haltung kombiniert mit der Unterstellung die Nation ist in der Krise. Das Christentum wird für eigene Zwecke vereinnahmt, „es wird zur weißen Stammesreligion“
Herr Dr. Mautner (Katholische Aktion Salzburg), unterstrich die spezifischen Entwicklungen in Österreich und ermutigte zu gelebten Menschenrechten als Widerstandspotential.
Der Alttestamentler Dr. Dominik Markl SJ verwies darauf, dass die Geschichten des Alten Testaments von der Identitätsbildung des Volkes Israel erzählen, die durch Flucht und Katastrophen weiterentwickelt werden. Eine prägende Erfahrung bildet jedoch die Erfahrung vertrieben zu werden und in der Fremde zu leben. Als Grundtypus kann also von der Menschheit als Migrantin gesprochen werden.
Im Neuen Testament wird immer wieder vom Umgang mit Verhaltensweisen erzählt, die mit geltenden Normen und Werten nicht übereinstimmen (Devianz), erklärte die Neutestamentlerin Prof.in Hildegard Scherer. Wie können diese Bruchlinien also zu einer klärenden Reaktion führen? Die neutestamentlichen Briefen zeigen anschaulich Klärungsversuche wie beispielsweise Reintegration der Devianten oder den Umgang mit Falschpropheten.
Die Teilnehmer*innen der Tagung entwickelten exemplarische Handlungsweisen, wie in der Praxis Sensibilisierungen oder Klarstellungen erfolgen können. Prof. Hans-Joachim Sander rundete die Vorträge und Kleingruppenergebnisse ab, in dem er auf die Handlungsstrategien der Rechten hinwies: Bestehende Möglichkeiten werden genutzt, um sie ins Gegenteil zu verkehren, womit eine parasitäre Anlagerung geschieht. Eine große Fähigkeit des christlichen Glaubens besteht darin, sich selbst zu relativieren, so Sander.
Das Gelingen der Tagung ist auch der theologischen Kompetenz unserer Kolleg*innen im Theologischen Beirat zu verdanken.

Ausblick Haus St. Virgil, Salzburg am 5.11.2019

Delegiertentagung und Mitgliederversammlung in Würzburg 25.-27.3.2019

Der neu gewählte Vorstand (von links nach rechts):

Hubertus Lieberth, Susanne Schuhmacher Godemann, Judith Seipel, Sabine Feldmann, Martin Holzner-Kindlinger

 

Erstmals mehr Frauen als Männer im Vorstand.

Der „Berufsverband der Pastoralreferent*innen Deutschlands e.V.“ (BVPR) hat im Rahmen seiner Frühjahrstagung vom 25.-27.03.2019 im Würzburger Exerzitienhaus „Himmelspforten“ turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt:

Als ersten Vorsitzenden bestätigten die 36 Delegierten Martin Holzner-Kindlinger aus dem Erzbistum München und Freising. Ebenfalls bestätigt wurde als Kassenwartin Sabine Feldmann aus dem Bistum Augsburg. Neu in den Vorstand gewählt wurden als zweiter Vorsitzender Hubertus Lieberth (Erzbistum Bamberg), als Schriftführerin Judith Seipel (Erzbistum München und Freising) sowie als Beisitzerin Susanne Schuhmacher-Godemann (Bistum Limburg). Nach dieser Wahl ist der Vorstand des BVPR erstmals in seiner Vereinsgeschichte mehrheitlich weiblich besetzt.

Delegierte für den Theologischen Beirat

Zur Mitarbeit im beratenden Gremium, dem „Theologischen Beirat“, zu dem fünf Professor*innen - Prof. Dr. Christian Bauer, Pastoraltheologe, Universität A-Innsbruck, Prof. Dr. Hans-Joachim Sander, Dogmatiker, Universität A-Salzburg, PD Dr. Hildegard Scherer, Exegetin, Theologische Hochschule CH-Chur, Prof. Dr. Michael Schüßler, Pastoraltheologe, Universität Tübingen, Dr. Kim de Wildt, Religionswissenschaftlerin, Universität Bochum - gehören, wurden von der Versammlung gewählt:
Konstantin Bischoff (Erzbistum München und Freising), Esther Göbel (Erzbistum Berlin), Hubert Schneider (Erzbistum Köln), Marcus Schuck (Bistum Würzburg) und Andrea Trautmann (Bistum Rottenburg-Stuttgart).

Alle Ämter werden von den gewählten Pastoralreferent*innen ehrenamtlich ausgeübt und gelten für die Dauer von drei Jahren.

 

Was noch beschlossen worden ist:

Bei der Mitgliederversammlung wurde auch die Änderung des Vereinsnamens in „Berufsverband der Pastoralreferent*innen Deutschlands e.V.“ beschlossen und eine Geschlechterparität in den Vorstandsaufgaben in die Satzung aufgenommen.
In den inhaltlichen Diskussionen wurde deutlich, dass sich der BVPR in dem von den deutschen Bischöfen angestrebten „synodalen Weg“ als Gesprächspartner deutlich und mit theologischer Stimme einbringen möchte, um in der von Glaubwürdigkeit und Missbrauchsskandal gebeutelten Kirche notwendige Schritte mutig zu beschreiten. Auch die Zukunft unserer Gemeinden und darin die Frage der Delegation von Leitung innerhalb der größer werdenden Seelsorgeverbände war Thema der Diskussion.

Ausblick:

Das nächste Treffen wird eine mit den österreichischen Kolleg*innen vorbereitete Tagung vom 5.-6.11.2019 in Salzburg zum Thema „Auf dem rechten Auge blind?“ Sehhilfen für den Umgang mit der neuen Rechten in der Pastoral.

 

Ergänzende Zahlen zur Berufsgruppensynopse

In den deutschen Bistümern sind 3114 Theolog*innen als Pastoralreferent*in tätig, 44,9% sind Frauen. Der „Berufsverband der Pastoralreferent*innen Deutschlands e.V.“ (BVPR) wurde 2009 gegründet in der Nachfolge der 1979 initiierten Arbeitsgemeinschaft. Im BVPR sind etwa 77% aller Pastoralreferent*innen Mitglied.

Mit der kontinuierlichen Jahresstatistik der Deutschen Bischofskonferenz für das Jahr 2017 können nun einige fehlenden Angaben in unserer Berufsgruppensynopse ergänzt werden.

Zur Statistik

 

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