AKTUELLES


Zwischenruf: "Pastoraler Strukturwechsel braucht unsere theologische Kompentenz"

"Weltweit ist die Kirche grundlegenden pastoralen Veränderungen ausgeliefert. Was bisher selbstverständlich war, ist nicht mehr selbstverständlich. Die Komplexität gesellschaftlicher Abläufe steigt und verursacht Identitätskrisen in allen Lebensbereichen. Wir erleben hautnah vor Ort, dass eine bestimmte Sozialform von Kirche an ihr Ende kommt. Gleichzeitig erlebt die Kirche in der Gesellschaft z.B. durch Papst Franziskus und beim Thema Migration eine große Bedeutungssteigerung."

 

So beginnt ein Zwischenruf zum pastoralen Strukturwechsel, den der BVPR den deutschen Bischöfen und den Diözesanverantwortlichen versandt hat. Weiters schreiben wir:


"Wir halten diese gesellschaftlichen und kirchlichen Identitätskrisen für eine theologische Herausforderung. In der jahrzehntelangen Suche nach unserer Berufsidentität bei gleichzeitig ständig steigender pastoraler Komplexität haben wir Theologie als entscheidende Ressource erlebt. In unseren Augen hilft Theologie Kirche und Gesellschaft in diesen Identitätskrisen zu bestehen."


Angeregt durch die Delegiertentagung in München entstand ein "One-Page-Statement" zum pastoralen Strukturwechsel. Eine Überarbeitung im theologischen Beirat wurde bei der Delegiertentagung in Ludwigshafen verabschiedet.

 

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Pastoraler Strukturwechsel braucht unsere theologische Komepetenz
Zwischenruf des BVPR an die Bischöfe und Diözesanverantwortlichen
Stand: 7.4.18
2018 pastStrukturwechsel braucht theolKo
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Neuer Newsletter erschienen

In unserem neuen Newsletter informieren wir über die Entwicklungen im Verband.

9.4.18


Fortbildung in Ludwigshafen

Jede Generation hat ihre große Erzählung. Von ihr
versteht sie sich selbst und die ganze Welt. Auch
jede Generation von Pastoralreferentinnen und Pastoral referenten hat ihre eigenen Movationen, Lieblingsthemen und Herausforderungen. Allen gemeinsam ist, dass sie Theologie studiert und sich für diesen Beruf entschieden haben, alles weitere ist so bunt und vielfälg, dass auch mit Blick
auf die Berufsgruppe die Frage gilt: Wer bin ich – und wenn ja: wie viele?
Unsere große Fortbildung vom 19. - 21. März 2018 in Ludwigshafen brachte verschiedene Generationen von Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten auf eine kreative und zukuntsweisende Weise ins Gespräch. Generation 1968 traf Generation Y traf ??? Viel wurde gesprochen und diskutiert, lustvoll und engagiert - in Kleingruppen und Alterskohorten, beim Frühstück und Abendbier…. Die spannende Zukunftsfrage der Fortbildung in einer epochal neuen Situaon von Kirche und Gesellschaft lautete: Wofür brenne ich theologisch – und was ist ein gemeinsames existenzbegründendes Narrav der Berufsgruppe?
In vielen Gesprächen und gemeinsam mit den Professorinnen und Professoren aus dem Theologischen Beirat Prof. Dr. Christian
Bauer, Prof. Dr. Sabine Bieberstein und Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn wurde deutlich, dass es das eine Narrativ der Berufsgruppe wohl nicht gibt oder zumindest schwer zu fassen ist.
Die vielen Gespräche und vor allem die vielen kleinen Geschichten aber beweisen: Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sind Theologinnen und Theologen, die die ihre im Studium gewonnene Theologie täglich neu in der Praxis erproben und aus
der daraus gewonnenen Kompetenz leben. Einige der kleinen Geschichten veröffentlichen wir Stück für Stück hier.
Genau das macht sie im gegenwärgen Transformationsprozess der Pastoral unverzichtbar. (kb)

 

Zur Fortbildung ist ein Artikel auf www.feinschwarz.net erschienen. Zum Artikel

 


Paderborn sucht PastoralreferentInnen

Ein weißer Fleck in der diözesanen Landschaft der PastoralreferentInnen wird mit Farbe ausgefüllt.
Deshalb veröffentlichen wir gerne die Ausschreibung für den Bewerberkreis 2018 (Bewerbung bis zum 15.2.18)
sowie Bewerberkreis 2019 (Bewerbung bis zum 31.7.18)

Zur Ausschreibung


Synopse online

2016 und 2017 haben die Delegierten unseres Berufsverbandes aus 20 deutschen Diözesen gemeinsam mit Verantwortlichen aus ihrem jeweiligen Bistum Zahlen und Fakten zu Tätigkeitsfeldern, Ausbildung, Rahmenbedingungen des Berufs Pastoralreferent gesammelt. Nun sind alle diese Zahlen zusammengestellt und können hier angesehen werden, zum Vergleich, zur Anregung und zur Weiterarbeit.


Die Freiburger Kolleg*innen starten Kampagne

Die Kolleg*innen in Freiburg haben eine Kampagne gestartet: das-macht-sinn.jetzt.
Dieser Slogan beinhaltet zugleich einen Kerngedanken: dass unser Beruf interessant und wichtig ist.

 

Mit dieser Kampagne wollen sie verschiedene Kanäle - wie Instragram, facebook, Youtube und WhatsApp - bespielen. Da sie mit der Kampagne unterschiedliche Zielgruppen erreichen wollen, sind die Beiträge unterschiedlicher Art - besinnliche Wort-Bild-Kobinationen, Lustiges aus dem Berufsalltag, kleine Videos uvm.

Den Startpunkt und das Herzstück bildet ein aufwändig produziertes Kampagnenvideo, das seit dem 8.1. dort, im Intranet der Diözese und auf allen Kanälen zu sehen ist.
Das Video soll neugierig machen, sich weiter über den Beruf des Pastoralreferenten, der Pastoralreferentin zu informieren und an der Kampagne dranzubleiben.
Hoffentlich haben wir neugierig gemacht auf: http://www.das-macht-sinn.jetzt/


Delegiertentagung in München 6.-8.11.17

Zum Studienteil der Delegiertentagung in München (6.-8.11.17) hatten wir Prof. Michael Böhnke, Wuppertal, als Referenten gewinnen können. In seinem Vortrag zum Thema „Leitung“ kommt er zum Fazit:
„Im Zentrum der Kirche steht ein geistliches Geschehen, in das die Kirche als Ganzes involviert ist und in dem deshalb die Leitung viele Fassungen kennt. Weil alle Getauften als dem Geist Gottes zugehörig angesehen werden müssen, sie als Kirche im epikletischen Gebet einen unmittelbaren und für das Kirchesein der Kirche konstitutiven Zugang zu Gott haben, können prinzipiell alle Getauften Leitungsämter in der Kirche innehaben und ausüben.“

Wie er zu diesem Fazit kommt, entnehmen Sie seinem Abstract.
Eine Auswahl seiner veröffentlichten Bücher entnehmen Sie hier.

Download
2017 11 Böhnke Michael fasst seinen Vortrag als Abstract zusammen.
2017-11-07 Böhnke Leitung - Abstract.pdf
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Mitgliederversammlung in Trier 13.-15.03.2017

Mit 42 TeilnehmerInnen aus 19 Diözesen trafen wir uns auf Einladung und durch eine gute Vorbereitung durch die Kolleginnen vor Ort in Robert Schuman Haus zur Delegierten- und Mitgliederversammlung. Die Gäste vom BVGR (Berufsverband der GemeindereferentInnen), KMA (Konferenz der Mentoren und Ausbildungsleiter) und VPW (Niederländischer Berufsverband) berichteten neben den Delegierten aus allen vertretenen Diözesen Aktuelles aus dem jeweiligen Umfeld. 

 

Im inhaltlichen Teil werteten wir die Berufssynopse durch die Münchner KollegInnen initiiert aus und erarbeiteten daraus weitere inhaltliche Schwerpunkte für unsere weitere Zusammenarbeit. 

 

Am Dienstagabend hatten wir den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Gespräch in unserer Runde.

 

Für den Katholikentag in Münster vom 09.-13. Mai 2018 wurde ein gemeinsamer Stand mit dem BVGR beschlossen.