Internationale Tagung

16.-18.11.2015 in Aachen

In Zusammenarbeit mit der VPW (niederländischer Berufsverband) fand mit 80 TeilnehmerInnen eine Tagung mit ausländischen KollegInnen aus den Niederlanden, Österreich, Luxemburg, Belgien und der Schweiz in der Bischöflichen Akademie "August-Pieper-Haus" in Aachen mit großem Interesse und einem vielseitigen Austausch statt.

Die pastoralen Entwicklungen der Mitwirkung unserer Berufe in Gesellschaft und Kirche  in den landesspezifischen Berufsprofilen wurden mit der Begleitung durch den Pastoraltheologen Dr. Martin Ostermann reflektiert. Die ersten Eindrücke sind auf den beigefügten Bildern gut zu erkennen. 


40 Jahre PastoralreferentInnen in Köln

Kirchenzeitungsartikel vom 30.Oktober 2015:

BONN. „Ich bin Pastoralreferent, weil ich gerne Menschen begleite, und weil kein Tag wie der andere ist.“ Mit diesem Statement beginnt der Film „Glaube.Leben.Vielfalt“, der in drei Minuten in Bild und Ton bringt, wie vielfältig die Einsatzbereiche für Pastoralreferenten und -referentinnen im Erzbistum Köln sind und warum sie ihren Beruf so schätzen. Anlass für die Produktion war der runde Geburtstag „40 Jahre Pastoralreferenten im Erzbistum Köln“, der am Freitag in der Universität Bonn gefeiert wurde.
Generalvikar Dr. Dominik Meiering, der zusammen mit dem Berufsverband der Pastoralreferenten und der Katholischen Theologischen Fakultät Bonn zu diesem Fest eingeladen hatte, begrüßte die Anwesenden: „Ihr seid nicht mehr wegzudenken. Ihr seid für unser Erzbistum ausgesprochen wertvoll.“
Wie gefragt die Laientheologen heute sind, zeigten eindrucksvoll die Talkrunden. Beim Gespräch am Krankenbett etwa oder in der Gefängniszelle werde die Nähe Gottes oft besonders spürbar, waren sich die Teilnehmer einig.
Den mit 40 Jahren noch recht jungen Beruf stellte bei dem Fest am Freitag Gisela Muschiol, Professorin für Kirchengeschichte, in einen historischen Kontext. In Bezug auf den Titel der Veranstaltung „Identität und Pluralität“ zeigte sie auf, wie unterschiedlich sich das „Konzept von Seelsorge von der Antike bis in die Gegenwart“ gestaltet hat. Einen besonderen Fokus legte die Historikerin auf Frauen in der Kirchengeschichte, die wie Hildegard von Bingen selbstbewusste Seelsorgerinnen waren. „Die Wurzeln Ihres Berufes sind weiblich“, so Muschiol.
Dies bestätigte die Anekdote, mit der Wolfgang Bender, erster Pastoralreferent im Erzbistum Köln, die Zuhörer erheiterte: „In meinem ersten Vertrag war ich noch SeelsorgeHelferin.“ EB/KB

 

Dazu die hier die Reportage des Domradio zum Nachhören.


Berufsverbands-Treffen in Bensberg


Unsere Frühjahrstagung 2014 fand im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg/Erzdiözese Köln statt, wiederum ein stattlicher Bau mit pharaonischen Maßen – sodass die Bewegung zwischen Zimmern, Sitzungssaal und Speisesaal gut tat.