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Vorschau:

Konstantin Bischoff, Lasst sie sein, was sie sind! Berufliche Haltungen von Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten

Erscheint September 2021 im Kohlhammer Verlag; aus der Reihe: Praktische Theologie heute, Band 182

 

Seit 50 Jahren gibt es PastoralreferentInnen. Trotz vieler Versuche einer Einordnung dieser amtlichen Laien sind bis heute wesentliche theologische Fragen offen. Der vorliegende Band ändert den Blickwinkel: Er fragt weder systematisch-theologisch von der Amtstheologie her noch praktisch-theologisch von den Notwendigkeiten einer zeitgemäßen Pastoral, sondern stellt die BerufsträgerInnen selbst in den Mittelpunkt. Ihre Berufsbiografien werden als living human documents verstanden, aus denen in einer Habitusrekonstruktion Haltungen gewonnen werden. Diese Haltungen, z. B. Menschen verbinden, religiöse Erfahrungen machen und ermöglichen, leiten, Institution repräsentieren, Dialog zwischen Kirche und Welt fördern, verbindet, dass sie auf den Dienst am Anderen ausgerichtet sind. PastoralreferentInnen handeln als kirchliche MitarbeiterInnen eng verbunden mit der Institution und zugleich an der Welt und in der Welt. Sie sind im Reigen der kirchlichen AmtsträgerInnen diejenigen, die in besonderer Weise und im Sinne von Gaudium et Spes den Blick ad extra richten.

 

Der Autor:
Konstantin Bischoff ist Pastoralreferent und Pfarrbeauftragter der Pfarrei Herz Jesu in München und wurde 2020 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen promoviert. Er ist Mitglied im Theologischen Beirat des BVPR e.V. und der Vollversammlung des Synodalen Wegs.


Inhaltsverzeichnis, Vorwort und Leseprobe sind zum Herunterladen auf der Verlagsseite

 


Wie wird es in der Praxis gelöst, wenn Paare ihre Beziehung unter den Segen Gottes stellen möchten, die nicht kirchlich heiraten können oder wollen? Etwa weil sie in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben, ein:e Partner:in geschieden ist oder sie sich einfach (noch) nicht für ein Ehesakrament bereit fühlen?

Die AG "Paare.Riten.Kirche" der AKF hat liturgische Beispiele aus Deutschland und Österreich für Paare gesammelt, die nicht katholisch heiraten können oder wollen. Diese Sammlung wird nun in einem Buch mit einem Vorwort von Weihbischof Schepers und einigen einordnenden Kapiteln im Bonifatiusverlag veröffentlicht.

Die Sammlungsbeiträge stammen von Priestern, Pastoralreferent*innen und anderen pastoralen Mitarbeitenden. Zielgruppe der liturgischen Feiern sind zu großem Teil gleichgeschlechtliche und wiederverheiratet geschiedene Paare, aber auch Paare, die keine kirchliche Trauung wünschen. Die Beiträge zeigen eine große Bandbreite, eine hohe Kreativität und überraschende Tendenzen in diesem besonderen Feld.

Wir freuen uns, wenn dieser Beitrag - insbesondere in Ergänzung zur Debatte in Theologie und im Rahmen des synodalen Weges - intensiv diskutiert wird. Zur Einstimung gibt es ein kleines Ankündigungsvideo, bei dem wir uns über jedes Teilen in Ihren (sozialen) Netzwerken freuen: 
https://youtu.be/hjuvnHj7fdQ

Leiten Sie diese Mail gerne an interessierte Kreise weiter und wenden Sie sich bei Nachfragen an David Walbelder von der AKF

( walbelder@akf-bonn.de ).

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Herzliche Grüße
David Walbelder
Referent für ehe- und beziehungsbezogene Bildung und Pastoral