Aufgemerkt

Hier finden Sie Beobachtungen mit Aufrufen zur Solidarisierung

 


Regenbogenpastoral

"Männlich und weiblich schuf er sie"

Die Bildungskongregation des Vatikans hat das Dokument „Männlich und weiblich
schuf er sie“ veröffentlicht. Die HUK kritisiert in ihrer Pressemitteilung dieses Dokument.

"Sie (die Bildungskongregation; Anm. der Redaktion) vertritt damit den Anspruch, einen „Dialog mit der
Gendertheorie“ zu führen, kommt aber über einen hilflosen Monolog mit sich selbst
nicht hinaus. Gefährlich wird diese Borniertheit an der Spitze aller katholischen
Bildungseinrichtungen vor allem für trans- und intergeschlechtliche Menschen. ..."

 

 

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2019_06_10_pm-vatikan-gegen-menschenrech
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"Männlich und weiblich schuf er sie"
Dokument der päpstlichen Bildungskongregation vom Juni 2019
2019_CONGREGATION FOR CATHOLIC EDUCAT
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Vatikan warnt vor Gender-Ideologie

Die Süddeutsche berichtet über dieses Dokument am 11.6.2019



Petitionsaufruf

Ich habe einen Petitionsaufruf erhalten. Es wird um die Unterstützung einer Petition gebeten, die sich an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz wendet. Darin wird die Katholische Kirche aufgefordert eine positive Haltung zu Homosexualität einzunehmen.

Nachfolgend finden sich: Text der Petition, Link zur Petition sowie Anschreiben zur Beteiligung.

15.6.2019 Martin Holzner-Kindlinger

 

Text der Petition

Sehr geehrter Herr Kardinal Marx,
Gleichgeschlechtliche, tiefe Bindungen werden sowohl im Neuen, als auch im Alten Testament wertschätzend beschrieben (1 Sam 18, 1-4; Rut 1, 14-17; Joh 13, 23-26; Joh 19, 26-27). Eine Ablehnung von Homosexualität im heutigen Verständnis findet in der Bibel kein Argument. Die Verurteilung homosexueller Menschen zur Enthaltsamkeit lässt sich weder aus dem Alten Testament noch aus dem Neuen Testament ableiten. Die Bibel verurteilt Sexualität, die darauf ausgerichtet ist, anderen Menschen Schaden zuzufügen. Dazu gehören Vergewaltigung und Kindesmissbrauch (Gen 19, 1-29; 1 Kor 6, 9-10, 1 Tim 1, 10).
Sexualität, die darauf abzielt, Macht auszuüben, andere zu erniedrigen, zu unterdrücken, zu verletzen, zu demütigen oder ihre Würde zu verletzten, ist abzulehnen. In Röm 1, 24-27 wird eine Abwendung von Gott thematisiert. Eine Verurteilung von gleichgeschlechtlicher Liebe im heutigen Sinne lässt sich daraus nicht ableiten. Für alle Menschen - seien sie heterosexuell, homosexuell oder bisexuell - gilt: "Lebe Sexualität und Partnerschaft im Geiste des Doppelgebotes der Liebe." Oder einfacher: "Lebt und liebt im Geiste des Doppelgebotes der Liebe". Alle Menschen sollen wir im Geiste der Nächstenliebe behandeln. Unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Die Abschnitte 2357 bis 2359 des Katechismus der Katholischen Kirche zu Keuschheit und Homosexualität sind obsolet und gehören gestrichen. Ein Ausschluss von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung vom Priesteramt findet in der Bibel kein Argument. Die Alt-Katholische Kirche in Deutschland und mehrere evangelische Landeskirchen ermöglichen eine Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Die katholische Kirche sollte diesem Beispiel folgen. Diskriminierung schadet der seelischen und physischen Gesundheit von Lesben, Schwulen und Bisexuellen. Psychotherapien und seelsorgerische Interventionen, die auf einer Veränderung der sexuellen Orientierung abzielen, sind kontraindiziert!

 

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Petitionsaufruf
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Weitere Themen

In obiger Aufmachung könnten weitere Themenseiten gebildet werden.

z.B. zu Maria 2.0. oder

Aufrufe der Theol.prof etc.