Herzlich willkommen

BEIM BERUFSVERBAND DER PASTORALREFERENT*INNEN


Sexuelle Handlungen in Seelsorgebeziehungen unter Strafe stellen!

Stellungnahme

Das Bekanntwerden der Dimensionen von sexuellen und geistlichem Missbrauch in der katholischen Kirche macht viele Katholik*innen, aber besonders pastorale Mitarbeiter*innen sprachlos, betroffen und lässt sie nicht selten an ihrer Berufung zweifeln. Umso wichtiger war es dem Berufsverband der Pastoralreferent*innen in Deutschland, sich im Rahmen der letzten Delegiertentagung in Bamberg mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Der Verband setzt sich dafür ein, jeglichen Missbrauch in der Seelsorge zu verhindern und Betroffene weit mehr als bisher finanziell und durch unabhängige Beratung zu unterstützen.

 

Von sexualisierter Gewalt sind nicht nur Kinder und Jugendliche in der Kirche betroffen. Viel zu wenig sind Erwachsene im Blick, die von sexuellem und spirituellem Machtmissbrauch betroffen sind. Auch für Seelsorgebeziehungen zwischen Erwachsenen gilt: Wenn sich erwachsene Menschen Seelsorger:innen anvertrauen und von ihnen begleitet werden gibt es eine strukturelle Asymmetrie in der Beziehung.

 

Damit diese Asymmetrie nicht als Machtgefälle durch den:die Seelsorger:in ausgenutzt wird, um Menschen mit dem Einsatz geistlicher Macht zu manipulieren, braucht es eindeutige und überprüfbare Qualitätsstandards in der Seelsorge. Seelsorger:innen müssen sich der Machtasymmetrien und ihrer Rolle bewusst sein.

 

Analog zum Missbrauch einer psychotherapeutischen Beziehung, bei der sexuelle Kontakte im Strafgesetzbuch (§174c StGB) strafbar sind, treten wir dafür ein, dass dieser Straftatbestand auch für Seelsorgebeziehungen gesetzlich eingeführt wird. Wegen des strukturellen Machtgefälles in Seelsorgebeziehungen muss jede sexuelle Handlung von Seelsorger:innen mit einer begleiteten Person als sexueller Missbrauch gewertet werden. Denn sexuelle Kontakte in einer Seelsorgebeziehung können niemals als einvernehmlich bezeichnet und niemals toleriert werden, wie es die Deutsche Bischofskonferenz im Seelsorgepapier „In der Seelsorge schlägt das Herz der Kirche“ unmissverständlich feststellt.

 

Wir befürworten ausdrücklich die Forderungen des Handlungstexts “Maßnahmen gegen Missbrauch an Frauen in der Kirche”*, der aus Zeitgründen auf der 4. Synodalversammlung des Synoden Wegs nicht behandelt wurde. Dort werden u.a. neben der Strafbarkeit sexueller Handlungen in Seelsorgebeziehungen Schutzkonzepte und wirksame Verhaltenskodizes angemahnt.

 

Stellungnahme des Vorstands des Berufsverbands der Pastoralreferent*innen Deutschlands (BVPR)

3.12.2022

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Weil wir es können

Aktion der Gemeinde- und Pastoralreferent:innen im Erzbistum Köln

An den Wochenenden 22./23. und 29./30. Oktober 2022 rufen die Berufsverbände der Pastoral- und Gemeindereferent:innen im Erzbistum Köln erstmalig zu einer besonderen Aktion auf: Religionspädagogisch und theologisch ausgebildeten und geistlich qualifizierten Gemeinde- und Pastoralreferent:innen predigen in Messfeiern und Gottesdiensten am Samstag und Sonntag im Erzbistum Köln.

 

Knapp 40 Menschen predigen an den beiden Wochenenden überall im Erzbistum Köln und haben sich der Aktion angeschlossen. Die Orte und Zeiten der Predigten sind unter www.weil-wir-es-koennen.koeln nachzulesen.

 

Unter dem Motto „Weil wir es können“ legen sie das Wort Gottes aus, verkünden das Evangelium und aktualisieren es in das Leben von Menschen der heutigen Zeit hinein.

Durch Taufe und Firmung, wie viele andere auch geistbegabt, stellen sie sich damit in die Tradition der ersten (Haus-)Gemeinden. In ihnen verkündeten Frauen und Männer das Wort Gottes verkündet und legten es aus. So stellen sich die Gemeinde- und Pastoralreferent:innen in den Kontext der Apostel:innen (wie z.B. Junia), Prophet:innen und Katechet:innen. Jede:r mit ihrem/seinem Charisma.

 

Die Berufsverbände bekräftigen und verwirklichen mit ihrer Aktion einen konkreten Anstoß, den der Synodale Weg der Bischofskonferenz und des ZdK im Handlungstext zur Predigtordnung hervorgebracht hat: "Die Einheit von Wortgottesdienst und Mahlfeier wird auf diese Weise gestärkt, weil sie nicht nur vom Vorsitz abhängt, sondern von der gesamten Communio der Kirche getragen wird."


Unterstützung des offenen Briefes an Kardinal Woelki

Als Berufsverband stärken wir unseren Kolleg:innen und allen Menschen im pastoralen Dienst aus dem Erzbistum Köln den Rücken, die einen wirklichen Neuanfang mit personellen und systemischen Konsequenzen fordern. Der beschämende Umgang des Erzbischofs Rainer Maria Woelki und seiner Bistumsleitung mit dem Betroffenenbeirat fügt der Kirche weit über das Erzbistum Köln hinaus schweren Schaden zu.

Wir danken allen, die das Statement unterzeichnet haben, für ihre klaren und mutigen Worte.

Wir stehen an der Seite aller pastoralen Mitarbeiter:innen, die die Diskrepanz zwischen dem Handeln ihrer Vorgesetzten und unserem Verständnis der Botschaft Jesu fast zerreißt – besonders aber an der Seite der Betroffenen, die erste Leidtragende sind.

 Ruth Schmitz-Eisenbach und Marcus Schuck,

Vorsitzende des BVPR Deutschland

 

Wer persönlich mitunterzeichnen möchte, kann sich per Mail an Marianne Arndt wenden.

Hier der offene Brief im Wortlaut:

Statement zur Aktuellen Situation im Erzbistum Köln, 14.8.2022
Wo bleibt der von Erzbischof Woelki angekündigte Neuanfang? Nein, so nicht mit uns!
Seelsorger:innen und kirchliche Mitarbeitende, Mitglieder des Diözesanpastoralrats und einiger Verbände im Erzbistum Köln distanzieren sich von ihrer Bistumsleitung.
Wir als Unterzeichner*innen sind betroffen und entsetzt. Die neuerlichen Enthüllungen über die Kommunikationsstrategie des Kardinals und seiner Mitarbeitenden in der Leitung empören uns. Trotz größter Skepsis haben einige von uns seit der Wiederkehr des Erzbischofs versucht, den Dialog mit ihm aufzunehmen. Mit dem Bekanntwerden der PR-Strategien aber hat Kardinal Woelki sein letztes Vertrauen verbraucht.
Die Krise hat nun einen nicht vorstellbaren Tiefpunkt erreicht, die auch die Stellungnahme von Generalvikar Guido Assmann in keiner Weise bewältigen kann.
„Die Beauftragung einer Kommunikationsagentur allein ist noch nicht verwerflich. Inakzeptabel aber ist die Strategie, die von der Agentur vorgeschlagen wurden. Sie auch noch ein zu eins umsetzen ist eines katholischen Christen und erst recht eines Kardinals nicht würdig.“ erklärt Ingrid Kloß, stellvertretende Diözesanvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft.
„Es ist ein perfider Rat, den Einsatz für zügigere Anerkennungszahlungen als ‚Joker‘ in der Hinterhand zu halten, statt dies ohne Vorbedingung voranzutreiben. Unmöglich in der Nachfolge Jesu,“ so Ilsetraut Ix, Fachleiterin für Katholische Religionslehre i. R.
„Die Strategie des Dementierens, Beteuerns und Versicherns ist hinlänglich bekannt, kann aber kein Vertrauen herstellen. Die Vorwürfe, die auf dem Tisch liegen, entsprechen außerdem genau der Wahrnehmung einiger Betroffener, die von Druck, Überrumpelung und Instrumentalisierung berichtet haben und daraufhin ihre Mitarbeit im Betroffenenbeirat niedergelegt haben“, stellt Regina Bannert, Sprecherin des Berufsverbands der Pastoralreferent:innen, fest.
Wir schließen uns den Aussagen Betroffener an: Der Betroffenenbeirat ist in dem Streit um die Gutachten instrumentalisiert worden. Es war und ist nicht zu erkennen, dass die Betroffenenperspektive handlungsleitend war und ist.
Wir erfahren uns in den verschiedenen Gesprächskontexten und in den verschiedenen Räten ebenso benutzt und bisweilen auch instrumentalisiert, um den Kardinal und ein offensichtlich nicht mehr funktionierendes System zu schützen.
„Ich bin tief erschüttert über die Enthüllungen der PR- Beratungsstrategien. Die Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise in unserem Bistum ist an einem neuen Tiefpunkt angelangt. So kann keine Kultur der Offenheit, Authentizität und Transparenz entstehen. Für mich ist momentan die Voraussetzung für einen Dialog mit der Leitung rund um Erzbischof Woelki nicht mehr gegeben“, so Regina Oediger-Spinrath, Sprecherin des Berufsverbands der Pastoralreferent:innen.
„Wir geraten immer tiefer in Loyalitätskonflikte. In dieser entsetzlichen Situation wird es immer schwieriger, die Frohbotschaft des Evangeliums und eine positive Kirchenerfahrung im Religionsunterricht weiterzugeben.“, so Agnes Steinmetz, Mitglied im DPR.
„Ich komme an meine Grenze, was mein Gehorsamsgelübde dem Bischof gegenüber angeht und frage mich, wozu ich die Treue versprochen habe.“, so Klaus Thranberend, Pfarrer.
„Wir dürfen und wollen nicht länger schweigen. Es darf aus unserer Sicht auf keinen Fall ein „Weiter so“ in unserem Bistum geben. Es bedarf einer schonungslosen und unabhängigen Aufarbeitung des Umgangs mit spirituellem Missbrauch und sexueller Gewalt durch staatliche Stellen. Der Kardinal hat durch sein Verhalten nun endgültig das Vertrauen verspielt. Es ist Zeit AUFZUSTEHEN“, so Gemeindereferentin Marianne Arndt. „Die Bistumsleitung hat in erster Linie ihren eigenen Machterhalt im Blick. Dieses Agieren ist zynisch und traumatisiert die Betroffenen immer wieder neu“, so Pastoralreferent Peter Otten.
Wir fordern einen wirklichen Neuanfang. Dazu gehören auch personelle und systemische Veränderungen.
Eine Zukunft in unserem Bistum sehen wir nur noch, wenn:
1. Die Macht zukünftig geteilt, kontrolliert und im Konfliktfall durch Fachleute in professioneller Art und Weise geklärt wird. Die Priesterweihe allein darf kein Ausweis für Entscheidungsmacht mehr sein. Es zählt die berufliche Kompetenz,
2. Eine ehrliche, echte Aufklärung und Ahndung von Missbrauch und Gewalt jeglicher Art mit staatlicher Unterstützung und professioneller Aufsicht eingerichtet wird.
Wir rufen auf zum AUFSTEHEN und EINSTEHEN für alle Betroffenen und für eine Kirche, die sich der Menschen annimmt und sich auflehnt gegen Machtmissbrauch.
ERSTUNTERZEICHNER:INNEN
Marianne Arndt, Gemeindereferentin, M.i.DPR
Regina Bannert, Pastoralreferentin
Elisabeth Bungartz, Diözesanvorsitzende der kfd im Erzbistum Köln, M.i.DPR ́
Ulrich Fink, Pastoralreferent
Hiltrud Hermanns Pastoralreferentin
Hildegard Huwe, Pastoralreferentin
Ilsetraut Ix, Fachleiterin für Katholische Religionslehre i. R.
Ingrid Kloß, stellv. Diözesanvorsitzende der kfd im Erzbistum Köln,
Anja Knoblauch, Pastoralreferentin
Ralf Knoblauch, Diakon, M.i.DPR
Ulrike Lenninghausen, Pastoralreferentin
Regina Oediger Spinrath, Pastoralreferentin, M.i.DPR
Peter Otten, Pastoralreferent
Dirk Peters, Pfarrer
Brigitte Schmidt, Pastoralreferentin i.R.
Michael Sebastian, Pastoralreferent
Agnes Steinmetz, Mitglied im DPR
Reinhold Skorupa, Pastoralreferent,
Klaus Thranberend, Pfarrer
Edith Timpe, Religionslehrerin, Mitglied des Vokalensemble Kölner Dom, PGR Vorstand St. Clemens und Mauritius
Elmar Trapp, Pastoralreferent

 


Erklärung der Delegierten des Berufsverbandes der Pastoralreferent*innen auf dem Synodalen Weg der Katholischen Kirche in Deutschland zur Erklärung des Heiligen Stuhls vom 21.07.2022.

In Wahrung der Freiheit als Mitglieder des Volkes Gottes erscheint es uns geboten klarzustellen: unser Engagement auf dem Synodalen Weg steht ausschließlich im Dienst des Volkes Gottes und dient der Stärkung seiner Gemeinschaft und Einheit. Der Synodale Weg hat einen sehr konkreten Anlass: den tausendfachen sexuellen Missbrauch durch Kleriker und die ihn begünstigenden kirchlichen Strukturen. Dieser Wurzel und der damit verbundenen notwendigen Selbstevangelisierung fühlen wir uns aus Loyalität mit den  Betroffenen zutiefst verpflichtet.
Die heutige Erklärung des Heiligen Stuhls, namenlos veröffentlicht, zeigt eine große Sorge um die Einheit der Kirche. Und sie zeigt, dass die römische Kurie die Entwicklungen in Deutschland ernst nimmt. Die Einschätzung, dass die Beschlüsse die Einheit gefährden könnten, ist aber falsch. Alle bisher beschlossenen Texte und Textvorlagen zielen darauf, die Einheit unserer Kirche zu stärken, in der die Spaltung längst spürbar ist. Viele Menschen wenden sich von der Institution ab, weil sie die Hoffnung auf Reformen verloren haben. Wir wollen auch Menschen in die Gemeinschaft hineinholen, die heute ausgeschlossen sind und diskriminiert werden. In einer pluralen Welt und einer internationalen Kirche kann und muss es keine vollständige strukturelle Gleichheit geben.
Eine Ortskirche, weder eine Diözese noch die Gesamtkirche in Deutschland, ist keine Filiale Roms, die lediglich Weisungen entgegen nimmt, sondern echte Teilkirche. Sie kann, darf und muss ihre eigenen Prozesse führen und ihre Zukunft selbstbewusst gestalten. Die Stimme der Kirche in Deutschland ist nur eine Stimme in der Weltkirche, aber sie muss gehört werden, damit weltkirchlicher Diskurs entsteht.
Dr. Konstantin Bischoff
Esther Göbel
Marcus Schuck
Susanne Schuhmacher-Godemann
pr4syn@gmail.com


Traduzione in lingua italiana


Dichiarazione dei delegati dell'Associazione Professionale degli Assistenti Pastorali al Cammino Sinodale della Chiesa Cattolica in Germania sulla Dichiarazione della Santa Sede del 21.07.2022.
Nel rispetto della nostra libertà di membri del Popolo di Dio, riteniamo necessario chiarire che il nostro coinvolgimento nel Cammino Sinodale è esclusivamente al servizio del Popolo di Dio e serve a rafforzarne la comunione e l'unità. Il Cammino Sinodale ha una causa molto concreta: le migliaia di casi di abusi sessuali da parte del clero e le strutture ecclesiastiche che li favoriscono. Ci sentiamo profondamente obbligati a seguire questa radice e la necessaria auto-evangelizzazione ad essa associata per lealtà nei confronti delle vittime.
La dichiarazione odierna della Santa Sede - pubblicata senza nominativo - mostra una grande preoccupazione per l'unità della Chiesa. E dimostra che la Curia romana prende sul serio gli sviluppi [del dibattito] in Germania. Tuttavia, la valutazione che le risoluzioni possano mettere in pericolo l'unità è sbagliata. Tutti i testi e le bozze di testi finora approvati mirano a rafforzare l'unità della nostra Chiesa, dove la divisione è stata tangibile già da tempo. Molte persone si stanno allontanando dall'istituzione perché hanno perso la speranza di una riforma. Vogliamo anche far avvicinare alla comunità persone che oggi sono escluse e discriminate. In un mondo plurale e in una Chiesa internazionale, non può e non deve esserci una completa uguaglianza strutturale.
Una chiesa locale - né una diocesi né la chiesa in Germania - non è una filiale di Roma che si limita a ricevere istruzioni, ma una vera e propria chiesa particolare. Può e deve svolgere i propri processi e plasmare il proprio futuro con fiducia in se stessa.

La voce della Chiesa in Germania è solo una voce nella Chiesa universale, ma deve essere ascoltata affinché si possa sviluppare un discorso ecclesiale universale.
Dr. Konstantin Bischoff
Esther Göbel
Marcus Schuck
Susanne Schuhmacher-Godemann

51 Jahre Pastoralreferent:innen in München-Freising:

Pressemitteilung des Erzbischöflichen Ordinariates vom 10.7.22

 

"Wir sind Narren um Christi willen"

Prof. Heribert Prantl teilte in seinem Festvortrag seine Gedanken zur Seelsorge in religiöser Entfremdung. Dabei bezeichnete er die Pastoralreferent:innen als Botschafter einer Kirche der Zukunft. "Kirche kann aber, wenn es gutgeht, ein Ort sein, an dem der Himmel offengehalten wird. Sie, die Pastoralreferent:innen, gehören zu den Himmel-Offenhaltern."

Seine Festrede findet Ihr hier.

 

 

Münchner Frauen-Forum fordert Taufe und Ehe-Assistenz durch Laien

Seit März dürfen im Bistum Essen pastorale Mitarbeiter das Sakrament der Taufe spenden. Das Frauenforum im Erzbistum München geht einen Schritt weiter: Neben der Taufe durch Laien fordert es auch die Ermöglichung der Assistenz bei der Eheschließung.
Zum Artikel auf katholisch.de vom 10.7.22

 

Kardinal Marx sieht Anbruch einer neuen Epoche des Christentums

Steigende Austrittszahlen und Reformstau: Die Kirche steht in Deutschland vor einem großen Prozess des Umbruchs. Kardinal Reinhard Marx ruft dazu auf, diese Veränderungen als Beginn einer neuen Epoche des Christentums in Europa zu verstehen.
Zum Artikel auf katholisch.de vom 10.7.22

 


Newsletter

vom 6.7.22 hier

 


Wir gratulieren unseren Kolleg:innen in Rottenburg-Stuttgart

Sie feiern am 25.6.22 ihr 51jähriges Jubiläum.

 

Mehr dazu


Neuer Vorstand

Bei der Mitgliederversammlung am 21.6.22 in Osnabrück wurden gewählt: die Vorstandsmitglieder und die Delegierten im Theologischen Beirat.
Der bisherige Vorstand stellte den überarbeiteten Leitfaden vor sowie die aktualisierte Berufsgruppensynopse.

Auf der Delegiertentagung wurden ferner 3 neue Ehrenmitglieder ernannt und die Stellungnahme zur Novellierung der Grundordnung diskutiert.

Vielen Dank an Adam und die Osnabrücker Kolleg:innen, die die Tagung organisiert hatten.

 


Aktualisierung unserer Berufsgruppensynopse

2017 haben wir eine erste Berufsgruppensynopse veröffentlicht.

Sie wurde inzwischen vielfach in wissenschaftlichen Publikationen zitiert und gehört zu den meist besuchten Seiten unserer Homepage.

Einige Angaben sind jedoch in die Jahre gekommen und nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Beispielsweise haben sich die Ausbildungszeiten verkürzt und Vergütungen angenähert.

So hat der BVPR in einer gemeinsamen Erhebung der KMA-PR die Daten neu erhoben.

Mehr zur aktualisierten Berufsgruppensynopse

24.6.22


Novellierung der „Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“

Zur ersten Lesung bei der Vollversammlung des VDD hat am 15.6.22 Vorstand und Theologischer Beirat eine Stellungnahme eingereicht.

 

Zum Wortlaut

Stellungnahme der BVPR Delegiertenversammlung vom 23.2.2022 zur:

Der Berufsverband der Pastoralreferenten Deutschlands begrüßt ausdrücklich die Stellungnahmen der Generalvikare und Bischöfe und schließt sich der Forderung einer Novellierung der „Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“ an.

... Daher regen wir ferner an:
Bei der Änderung des Kirchlichen Arbeitsrechtes soll dem Prinzip einer Synodalität Geltung verschafft werden, indem die Beschlüsse des Synodalen Weges einbezogen sowie die Mitglieder der KODA in die Mitwirkung der Novellierung einbezogen werden.

 

Zum Wortlaut

 

DBK veröffentlicht Entwurf einer Novellierung

In der Pressemitteilung der DBK vom 30.5.22 werden die Textentwürfe vorgestellt.

In der Pressemitteilung ist zu lesen:

..."Den (Erz-)Bischöfen wird empfohlen, Stellungnahmen der verschiedenen Berufsgruppen einzuholen.
Die jetzt vorliegenden Entwürfe werden in der nächsten Sitzung der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands am 20./21. Juni 2022 in erster Lesung beraten."

 


„Inter* und Trans* im Gespräch mit Theologie, Kirche und Erfahrung“.

Liebe Kolleg*innen,
wir möchten auf diese Tagung vom 26.-28.10.22 in der Katholischen Akademie Bayern aufmerksam machen.


Sie richtet sich an pastorale Mitarbeiter*innen, Beschäftigte im Schuldienst / in der Sozialen Arbeit und an alle Interessierte, die mit diesen Themen befasst sind und/oder sich über Inter* und Trans* im Gespräch mit Theologie und Kirche informieren und austauschen wollen. Mehr dazu


Petition „Frankfurter Erklärung“:

Für eine Synodale Kirche

Als Mitglieder der katholischen Kirche erkennen wir den Synodalen Weg in Deutschland und weit über seine Grenzen hinaus als einen Kairos: als einen Moment der Entscheidung für unsere Kirche, vor die uns Gott stellt.


Der BVPR hat sich auf die "Frankfurter Erklärung" selbstverpflichtet.

 

Wir rufen auf, diese Erklärung persönlich zu zeichnen und sich gegen jede Diskriminierung einzusetzen und eine Kirche zu leben, in der mit unseren Ämtern und Charismen gemeinsam beraten und entschieden wird.

 

Zum Wortlaut und Unterzeichnungsmöglichkeit.

 

 


Zeitschrift für Pastoraltheologie Band 41 Nr. 2 (2021): Suche nach Seelsorge

Pastoral in der Pandemie: eingeschränkte Sichtweisen

Die Corona-Pandemie zeitigt auch in der Pastoral gravierende Auswirkungen. Neben den zwischenzeitlich
ausgesetzten Gottesdiensten waren und sind auch viele seelsorgliche Angebote nicht wie gewohnt
möglich: Für die nachhaltig beeinträchtigten Kontakten gibt es nur begrenzt adäquate Alternativen,
bisherige Selbstverständlichkeiten stehen auf dem Prüfstand. Eine Umfrage des
Berufsverbverbands der Pastoralreferent*innen in Deutschland zeigt auf, welche tieferliegenden Defizite
zutage getreten sind. Fragen von Haupt- und Ehrenamt, von Beteiligung und Kirchenbildern werden
offensichtlich. Die Vielzahl qualifizierter Einzelantworten stellt Material dar für weitere Untersuchungen.
Die vorliegende Auswertung arbeitet erste Aufgaben- und Weichenstellungen für eine
Kirche heraus, deren Zukunft von weit mehr als dem Ende der Pandemie abhängt.

 

Mehr zu diesem Diskussionbeitrag von Elmar Honemann und Martin Holzner.


Unsere Jubiläumstagung hat ein sehr positives Feedback erhalten

Einen Teil der Videos und Vorträge findet Ihr zum Nachlesen oder erneuter Betrachtung.

 

Vorträge und Videos der Jubiläumstagung

 


DBK Festakt: Festreden von Christiane Florin, Bischof Bätzing und Bischof Gerber

Veröffentlichungen und Pressespiegel




Was gibt es neues auf unseren Seiten?

Neues Menü "Projekte", darunter Dokumentation unserer Fachtagung (18.12.21) sowie Stellungnahmen

 

Bücher zum Jubiläum (22.10.21) - teilweise zum Download nur bei uns

Aktualisierte Inhalte zur Berufgruppensynopse: PR in Zahlen und Weiteres (22.10.21)

Aktualisiert: Leitfaden und Beitrittserklärung (24.9.21)

50 Jahre Pastoralreferent*innen (Themenheft der Lebendigen Seelsorge) (10.9.21)

 

Zum Tode von Leo Karrer (10.1.21)