Ausbildung

 

Die Ausbildung zum Pastoralreferenten / zur Pastoralreferentin umfasst zwei Stufen:

 

1. Studium

Grundvoraussetzung für die Ausbildung ist ein Universitätsstudium in Katholischer Theologie, das mit dem Diplom (demnächst Master) abgeschlossen wird. Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester. Teilweise werden durch die Diözesen auch ein Staatsexamensabschluß (Sekundarstufe II, Katholische Religionslehre als erstes Fach, Examensarbeit in Theologie) in Verbindung mit einer kirchlichen Ergänzungsprüfung als Voraussetzung für die Bewerbung anerkannt.

Zuständig für Fragen, die Organisation und Aufbau des Studiums betreffen, ist die Zentrale Studienberatung der jeweiligen Universität und/oder die Fachschaft.

Während des Studiums werden die Studenten an Mentoraten bzw. in Bewerberkreisen durch die jeweilige Diözese begleitet.

2. Berufseinführung

Nach dem Studium erfolgt die weitere Ausbildung/Berufseinführung durch die jeweiligen Diözesen. Hier gibt es Bundsweit unterschiedliche Modelle. Zumeist erfolgt ein Einstieg in den pastoralen Dienst im Rahmen eines Pastoralpraktikums (Länge zwischen 0 und 2 Jahren) und einer dreijährigen Berufseinführung. Die Berufsbezeichnung lautet dann "Pastoralassistent/in".
In dieser Zeit erfolgt der Vorbereitungsdienst an einer Ausbildungsstelle, zumeist in der Gemeinde, die begleitet werden durch Ausbildungsveranstaltungen (Werkwochen, Projekte, Schulausbildung, Kursgruppentreffen, Supervision etc.). Zudem müssen praxisbezogene Aufgaben (Projektbeschreibungen, Gemeindeanalyse, praktische Prüfungen in Schule und Gemeinde) erfüllt werden.

Während dieser Zeit werden die Assistenten durch einen Ausbildungsleiter begleitet.

Die Berufseinführungsphase schließt mit der Kirchlichen Zweiten Dienstprüfung (als Erste Dienstprüfung gilt der Ausbildungsabschluß an der Universität) und die Beauftragung durch den jeweiligen Ortsbischof. Danach werden teilweise die Einsatzorte gewechselt.

Die Berufsbezeichnung nach der Berufseinführung lautet dann "Pastoralreferent/in".